Ausgangssituation:
Bei stark geflickten Zähnen reagieren die Zahnnerven mit der Bildung von sog. Tertiärdentin, welches sie in der Pulpakammer oder den oberen Wurzelkanälanteilen anlagern. Dadurch können die Zahnnerven sich selbst gefährden und strangulieren sich durch diese Verschlüsse (Obliturationen). Die Nerven können absterben, ohne dass sie es mitkriegen. Vielleicht haben Sie dann ein Wochenende lang sehr starke Zahnschmerzen, die sich dann wieder legen.
Problematik:
Stirbt der Zahnnerv ab, so kann sich durch die Gewebenekrose im Zahn an den Wurzelenden chronische oder zum Teil akute Knochenentzündungen ausbreiten. Oft führen solche Situationen zu Eiterungen, die sich dank einer Fistelbildung (Ausführgang vom Eiterherd durch die Schleimhaut in die Mundhöhle) entleeren können. Um solche Ereignisse festzustellen zu können, sind Vitalitätstests und Einzelzahnröntgenbilder von überkronten oder stark rekonstruierten Zähnen innerhalb von 4-5 Jahren nötig.
Öffnet der allgemeinpraktizierende Zahnarzt den Zahn, so kann er keine Wurzelbehandlung durchführen, da er nichts sieht und keine geeigneten Instrumente und Geräte zur Verfügung hat. Der Patient wird, wenn überhaupt zum Spezialisten nach Zürich oder Aarau geschickt. Welcher oft den Zahn zieht und ein Implantat mit VMK-Krone erstellt. Das muss nicht sein.
Lösungen:
Wird ein solcher beherdeter und abgestorbener Zahn frühzeitig erkannt, so können wir dank unserer Ausrüstung und Erfahrung, solche Zähne noch fachgerecht sanieren. Das folgende Fallbeispiel zeigt eine solche typische Situation. Sehen Sie selbst.