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Keramik-Inlays

Keramik-Inlays für den Seitenzahnbereich stellen heute zweifellos die ästhetisch und funktionell die schönste Alternative zum Amalgam dar. Steht für Sie also die Funktion und die Ästhetik an erster Stelle, sind Keramikinlays das Richtige für Sie. Der Wunsch der Patienten nach zahnfarbenen, ästhetisch optimalen Füllungswerkstoffen wird immer größer. Ein Zahnersatz, der sich den natürlichen Zähnen vollkommen anpasst, trifft die Wunschvorstellung vieler Patienten. Mit dem Werkstoff Keramik lassen sich diese Ansprüche durch Farbgebung und Transparenz verwirklichen. Dort, wo ästhetisch-kosmetische Aspekte absolute Priorität besitzen und Zahnoberfläche sowie Zahnzwischenräume wieder aufgebaut werden müssen, ist der Indikationsbereich für Keramik-Inlays angesiedelt. Die Inlays werden nicht einzementiert mit dem altbekannten Phosphatzement, sondern in einem zeitaufwendigen Verfahren in den Zahn geklebt, wodurch im Randbereich ein dichter Verbund zwischen Inlay und Zahn erreicht wird. Die Entscheidungskriterien für oder gegen ein Keramikinlay sind:

    Vorteile
  • Hohe Passgenauigkeit und somit dünner Zementspalt, geringere Kariesanfälligkeit
  • Farbechtheit mit optimalem Anpassen der Farbe und Transluzenz
  • Biokompatibilität: das Keramik ist sehr biokompatibel, allergische Reaktionen sind nicht bekannt
  • Stabilität: Die Kaustabilität entspricht der des natürlichen Zahnes
  • Ästhetik: Der Zahn sieht am Schluss aus wie der ursprüngliche, natürliche Zahn
    Nachteile
  • Relativ hohe Kosten an Anfang, dafür aber eine saubere und langlebige Lösung
  • Benötigt 2 Sitzungen:
    • Sitzung mit Präparation, Abformung und Versorgung mit Provisorium
    • Sitzung definives Zementieren der Keramikinlay

 

Zweiflächiges Keramikinlay MO am Zahn 36.
Bild 1: Zweiflächiges Keramikinlay MO am Zahn 36.

 

Dasselbe Keramikinlay im Meistermodell
Bild 2: Dasselbe Keramikinlay im Meistermodell