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Schwierigkeiten & Grenzen

Die Hauptschwierigkeiten des OPMI’s liegen in der Anschaffung und der Anwendung. Zuerst muss das Gerät und die Installationen angeschafft werden, die Kosten belaufen sich auf CHF 45'000.00 pro Mikroskop und Arbeitsplatz. Hinzu kommt, wenn Sie es in letzter Konsequenz ausgeführt wird, die Digitalisierung der Praxis. Nur so kann man als Behandler an jedem Arbeitsplatz und in jedem Zimmer die Patientenunterlagen auf dem Monitor ansehen und nachführen. Das digitale Röntgen folgt als weiterer Teil der Modernisierung mit CHF 28'000.00. Die jährlichen Kosten für Wartung und Softwareupdates von CHF 6'000.00 kommen hinzu, damit der Betrieb einwandfrei und sicher läuft. Als Administrations- und Netzwerklösung unserer Grösse bietet die Firma Martin Engeeniering AG die beste Lösung mit dem Zakwin bzw. Zawin-Programm. Es ist professionell ausgelegt, gewartet und betreut.

Die Vorteile der digitalen Praxis liegen (1) im sofortigen Nacharbeiten der Krankengeschichten, (3) der gehilfinnenunabhänigen Leistungseingabe und -abrechnung und (4) dem externen Faktoring mit der Zahnärztekasse, was Praxisliquitation verbessert. Sie ermöglicht uns (5) ein qualitäts- und prozessorientiertes Praxismanagement, welches die (6) ISO-Zertifizierung und die (7) Qualitätssicherung unterstützt und gewährleistet. (8) Dadurch kann sich jedes Praxismitglied auf seine wesentliche Aufgabe und Arbeit konzentrieren und muss nicht, tagelang Rechnungen erstellen. Damit erreichen wir eine effizientere und effektivere Praxisleistung.

Die Nachteile der digitalen Praxis liegen (1) im Mangel an qualifizierten Gehilfinnen, (2) in den hohen Anschaffungskosten, (3) in der Disziplin und Sorgfalt und (4) der hohen Lernbereitschaft und Lernwilligkeit der Bediener. Auch hier gilt das Sprichwort: „Ohne Fleiss kein Preis“.

Die Lernbereitschaft und das Lernvermögen des Behandlers ist beim OPMI von entscheidender Bedeutung. Es nützt nichts, wenn Sie sich gute Vorsätze machen und die Geräte nicht benutzen. Sie müssen sicher sein, dass Sie mit dem OPMI zurecht kommen wollen und dass Sie mindestens 1.5 Jahre Lehrgeld bezahlen, um zu Üben, bis es sitzt. Fehlinvestitionen können sich heute auch Zahnärzte nicht mehr leisten. So gesehen würde ich keinem Kollegen raten, eine solche Umstellung und Veränderung vorzunehmen, wenn er nicht eine absolute Disziplin und Lernfähigkeit besitzt, dies in die Tat umzusetzen.

 

Das OPMI aus der Nähe
Bild 1: Das OPMI aus der Nähe

 

Das OPMI von der Seite
Bild 2: Das OPMI von der Seite gesehen mit der Winkeloptik und den Griffen