Chronische Parodontitis (Typ II)
Sie ist die am häufigsten auftretende Parodonitisform, früher auch als Erwachsenenparodontitis bezeichnet. Sie kommt bei 85-95% aller Erwachsenen vor und stellen ca. 95% aller Parodontalerkrankungen dar. Sie beginnt zwischen dem Alter von 30 und 40 und zeichnet sich mit einem langsamen und chronischen Verlauf ab. Parodontal sind oft alle Zähne befallen, wobei die Molaren und Frontzähne häufiger betroffen sind. Die Gingiva zeigt sich entzündet, teils geschwollen und geschrumpft, der Alveolarknochen ist lokal eingebrochen und tiefere Taschen von bis zu 6-9mm treten auf. Dies kann im höheren Alter zum Zahnverlust führen. Als Therapieform hat sich die regelmässige instrumentelle Zahnsteinentferung und Zahnreinigung im Recallsystem in 4-6 Monatsintervall bei der Dentalhygienikerin erfolgreich durchgesetzt.

