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Therapie

Die Therapie im Bereich Prothetik umfasst drei wesentliche Bereiche, die auf den Unterseiten im Detail besprochen werden.

  • Teilprothetik
  • Totalprothetik
  • Hybridprothetik

Teilprothetik

Die Teilprothese, auch Modellgussprothese genannt, ist ein abnehmbarer Zahnersatz in einem meist stark reduzierten Lückengebiss. Die restlichen Pfeilerzähne sollten vorgängig parodontal und füllungstechnisch saniert werden, um eine gute Prognose zu erlangen. Je nachdem, ob Frontzähne oder Seitenzähne oder gar beides fehlen, kann die Zahnreihe mehrfach mit Lücken unterbrochen sein.

Ihr Metallgerüst besteht aus einer Kobalt-Chrom-Molybdän-Legierung, die biokompatibel und korrosionsbeständig ist. Der Prothesenkörper setzt sich aus Sattelteilen mit unterfütterbaren Retentionen, Verbindern und Bügeln, sowie Verankerungselementen wie Auflager, elastische und starre Klammerteilen zusammen. Letztere können auch andere Halteelemente wie Geschiebe, Schulter-Rillen oder Riegel beinhalten. Ein sog. Bikini-Design sorgt dafür, dass nur die verlorenen Strukturen an Knochenkamm und Zahnfleisch ersetzt werden. Die Prothese kann oft bei einem weiteren Zahnverlust umgebaut und ergänzt werden. Gehen wichtige Pfeilerzähne verloren, so sind heute Implantate mit Kugelanker und Druckknopfsystemen der ideale Ersatz, damit der Prothesenhalt und somit der Kaukomfort für den Patienten wieder hergestellt werden kann. Die Vorteile der Teilprothese liegen in der Stabilität, dem guten Halt mittels Klammern und der guten Kosten-Nutzen-Verhältnis.

 

einer Teilprothese auf dem Modell
Bild 1: einer Teilprothese auf dem Modell

 

Detail mit Klammer und Backing über Wurzelkappe des Zahnes 42
Bild 2: Detail mit Klammer und Backing über Wurzelkappe des Zahnes 42

 

Detail Auflager & Klammer am Zahn 34 und Retention für künstliche Zähne 33 & 35
Bild 3: Detail Auflager & Klammer am Zahn 34 und Retention für künstliche Zähne 33 & 35