Hygiene als Herausforderung
Auf den Kenntnissen der freiwilligen Hygienekurse Zürich, Basel und Bern habe ich mein Hygienekonzept seit 2000 aufgebaut und stetig den neuen Erkenntnissen angepasst. Fachleute und Sachverständige der zuständigen Ämter in Deutschland haben mit dem Robert Koch Institut in Berlin eine verbindliche "Infektionsprävention in der Zahnheilkunde - Anforderungen an die Hygiene" aufgestellt. Hier erhalten Sie einen kleinen Überblick daraus.
Ausgangslage: In der Zahnmedizin bestehen für Patienten, Praxis- und Laborpersonal aufgrund der Behandlungsart verschiedene Infektionsrisiken, die da sind: (A) Hepatitis-B-Viren (HBV); (B) Hepatitis-C-Viren (HCV) und (C) HIV; (D) Herpes-Simplex-Viren; (E) Staphylokokken; (F) Bakterien und Viren, die zu Atemerkrankungen oder systemischen Infektionen führen können; (G) Mycobacterium Tuberculosis. A-C werden mit Blut, D-E mit direktem oder indirektem Kontakt und F-G über Tröpfchen(kerne) übertragen.
Infektionsprophylaxe: Der wirkungsvolle Schutz aller Beteiligten ist das oberste und wichtigste Ziel einer Praxishygiene. Sie ist Verpflichtung für alle und kann nur durch eine konsequent durchgeführte Hygienekette und entsprechende Hygienemaßnahmen garantiert werden. Um dieses Ziel zu erreichen sind zwei Maßnahmenpakete aufgestellt worden:

